Junior-Entwickler in der Schweiz: vier Wege zum Job (2026)

In einer Minute
In der Schweiz führen vier Türen zum ersten Job als Entwickler: die vierjährige Informatiklehre mit EFZ, eine höhere Fachschule (HF), eine Fachhochschule oder Universität oder ein privates Bootcamp. Die Lehre ist der grösste einzelne Abschluss: 2025 haben sie 1’695 Personen abgeschlossen. Von 16 Junior-Inseraten, die wir gelesen haben, verlangten zehn Deutsch oder Französisch und die Hälfte einen Abschluss.
Schweizer Junior-Inserate sind in der Sprache des Schweizer Bildungssystems geschrieben. Es lohnt sich also zu wissen, was ein EFZ oder eine HF ist, bevor du dich bewirbst, und welchen Abschluss ein Inserat stillschweigend voraussetzt. Im Folgenden findest du die vier Wege mit den offiziellen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS), was dich jeder Weg an Zeit kostet und was 16 Junior-Inserate auf unserem Portal im Oktober 2026 verlangt haben.
Wie viele neue Entwickler bildet die Schweiz jedes Jahr aus?
2025 hat die Informatiklehre mehr Abschlüsse hervorgebracht als jeder einzelne Weg über eine Hochschule oder höhere Fachschule. Das BFS zählt jedes eidgenössische Diplom und jeden Hochschulabschluss, und mit seinen Tabellen lassen sich die Wege nebeneinanderstellen: 1’695 Lernende haben die Lehre als Informatiker/in EFZ abgeschlossen (BFS, Abschlüsse der beruflichen Grundbildung), 450 Personen ein HF-Diplom in Informatik und 532 eines in Wirtschaftsinformatik (BFS, Diplome der höheren Fachschulen). Die Fachhochschulen haben 752 Bachelorabschlüsse in Informatik und 637 in Wirtschaftsinformatik vergeben (BFS, Abschlüsse der Fachhochschulen), die universitären Hochschulen 794 Bachelor- und 962 Masterabschlüsse in Informatik (BFS, Abschlüsse der universitären Hochschulen).

Zwei Dinge in diesen Tabellen liest man leicht falsch. Die Zahl der Lehrabschlüsse fiel von 2’111 im Jahr 2024 auf 1’695 im Jahr 2025, doch der Rückgang ist zum grössten Teil eine Frage der Bezeichnung. Mit der Reform von 2021 wurde die Betriebsinformatik aus dem Informatiker EFZ herausgelöst und zu einem eigenen Beruf, Betriebsinformatiker/in EFZ. Dessen 307 Abschlüsse von 2025 zählt das BFS separat. Lange hielt dieser Beruf nicht: Laut dem Berufsverzeichnis des SBFI ist er seit Ende 2023 ausser Kraft, mit einer Übergangsfrist für alle, die schon in der Lehre sind. Und eine Hochschule sticht heraus: Die ETH Zürich hat 332 der 794 Bachelor- und 406 der 962 Masterabschlüsse in Informatik vergeben.
Der Nachwuchs wächst weiter. 2025 haben 1’190 junge Leute die Lehre in der Fachrichtung Applikationsentwicklung begonnen und 1’044 in der Fachrichtung Plattformentwicklung, wie die BFS-Tabelle zu den Lehreintritten zeigt. Wer mit dir um eine Junior-Stelle konkurriert, ist also womöglich erst 19 oder 20 Jahre alt, hat bis zu vier Jahre in einem Betrieb hinter sich und ein eidgenössisches Diplom in der Tasche. Genau dort beginnt der erste Weg.
Weg 1: die Informatiklehre (EFZ)
Die Lehre ist eine vierjährige, bezahlte Ausbildung, die nach der obligatorischen Schule beginnt und mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis endet, dem EFZ. Das Berufsberatungsportal berufsberatung.ch beschreibt den Rhythmus: drei bis vier Tage pro Woche im Lehrbetrieb, ein bis zwei Tage an der kantonalen Berufsfachschule. Du wählst eine von zwei Fachrichtungen. In der Applikationsentwicklung programmierst du Software, Apps und Websites, in der Plattformentwicklung richtest du IT-Systeme ein und behebst Störungen. Für eine Laufbahn als Entwickler ist die erste die richtige.
Die offiziellen Angaben stehen im Berufsverzeichnis des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Dort prüfst du, was ein Schweizer Abschluss tatsächlich ist.

Der Eintrag im Verzeichnis nennt 2’000 Lektionen Berufsfachschule, 35 Tage überbetriebliche Kurse (üK) und Niveau 5 im Nationalen Qualifikationsrahmen Berufsbildung (NQR). Er ordnet den Beruf ausserdem dem internationalen Ausbildungsfeld Software- und Applikationsentwicklung zu, was nützlich ist, wenn ein Recruiter im Ausland wissen will, was das Diplom abdeckt.
Nicht alle Lernenden arbeiten vom ersten Tag an in einem Betrieb. 2025 hatten 305 der 1’695 Absolventinnen und Absolventen die Lehre schulisch in Vollzeit gemacht, die übrigen im dualen Modell. Im Kanton Zürich heisst die Vollzeitvariante Informatikmittelschule (IMS): drei Jahre Schule, dann ein Jahr Praxis in einer IT-Firma oder IT-Abteilung, am Ende das EFZ in Applikationsentwicklung und die Berufsmaturität. Die IMS schliesst an die dritte Sekundarklasse an und ist für alle mit Wohnsitz im Kanton schulgeldfrei. Aufgenommen wirst du über die Zentrale Aufnahmeprüfung (ZAP), die einmal im Jahr Ende Oktober stattfindet, und für die Anmeldung brauchst du einen Multicheck-Eignungstest für Informatik.
Die Berufsmaturität ist wichtiger, als ihr trockener Name vermuten lässt. Nach dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG, Art. 25) öffnet sie dir die Fachhochschule, wenn du sie mit einem EFZ in einem Beruf kombinierst, der zum gewünschten Studium passt. Lernende mit sehr guten Schulleistungen können sie schon während der Lehre machen. Seit 2023 gibt es ausserdem einen neuen vierjährigen Beruf, Entwickler/in digitales Business EFZ: Wer ihn lernt, automatisiert Prozesse und baut digitale Produkte für Unternehmen. 2025 haben 169 Lernende damit begonnen.
Weg 2: die höhere Fachschule (HF) neben dem Job
Die HF ist der Weg für alle, die schon in der Informatik arbeiten und einen höheren Abschluss wollen, ohne dafür auszusteigen. Das HF-Diplom gehört zur Tertiärstufe, und oft machst du es berufsbegleitend. Ein typisches öffentliches Beispiel ist der Bildungsgang Informatiker/in HF der Technischen Berufsschule Zürich (TBZ). Er dauert sechs Semester, mit einem ganzen Tag vor Ort und zwei Abenden Fernunterricht pro Woche, und kostet CHF 3’300 pro Semester. Du brauchst ein EFZ im Fachgebiet und während des Studiums eine Stelle von mindestens 50 Prozent in der Informatik. Mit anderen Abschlüssen kommst du nach einer Prüfung deines Dossiers hinein.
Am Ende steht der Titel dipl. Informatiker/in HF, und Junior-Inserate kennen ihn. Ein Firmware-Inserat in Horgen verlangte «HF/FH», und die Webagentur Stutz Medien in Wädenswil nannte neben der Lehre auch eine «vergleichbare Aus- oder Weiterbildung an einer HF oder FH». Digitec Galaxus verlangte in beiden Junior-Inseraten eine «Höhere Fachausbildung im Bereich Informatik» und nannte in einem davon ETH, Universitäten und FH.
Es gibt auch einen kürzeren Weg. Auf den eidgenössischen Fachausweis als ICT Application Development Specialist bereitest du dich laut berufsberatung.ch in Modulen über ein bis anderthalb Jahre vor, meist neben dem Job, mit Schwerpunkt Frontend, Mobile, Backend oder Data Engineering. Die Zulassungsbedingungen stehen in der Prüfungsordnung, lies sie also, bevor du einen Kurs bezahlst. Der Fachausweis passt zu dir, wenn du schon als Entwickler arbeitest und das passende Papier dazu willst.
HF und Fachausweis setzen beide voraus, dass du schon im Beruf bist. Bist du es nicht, beginnt der dritte Weg im Hörsaal.
Weg 3: Fachhochschule oder Universität
Eine Fachhochschule (FH) bietet dir einen praxisnahen Bachelor, eine Universität oder die ETH einen eher theoretischen. Die meisten Inserate in unserer Stichprobe, die einen Abschluss nennen, akzeptieren beides. Die Zugänge unterscheiden sich aber. Nach dem HFKG (Art. 25) nimmt eine FH Personen mit Berufsmaturität und einem EFZ in einem verwandten Beruf auf, oder Personen mit gymnasialer Maturität und mindestens einem Jahr Arbeitswelterfahrung in einem verwandten Beruf. Universitäten und die beiden ETH nehmen Inhaberinnen und Inhaber einer gymnasialen Maturität direkt auf (Art. 23).
Nach dem Gymnasium ist dieses Arbeitsjahr oft ein Praktikum. So oder so hat, wer von der FH kommt, mindestens ein Jahr in einem Betrieb im Lebenslauf. 2025 hat die FH-Seite mehr Bachelor ausgebildet: 1’389 in Informatik und Wirtschaftsinformatik gegenüber 794 universitären Bachelorabschlüssen in Informatik. Auf Masterstufe legt die universitäre Seite mit 962 Abschlüssen wieder zu.
Hast du mit einer Bewilligung zur Aus- und Weiterbildung von ausserhalb der EU und EFTA in der Schweiz studiert, gibt dir dein Abschluss ein zusätzliches Recht. Nach dem Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG, Art. 21 Abs. 3) bleiben Absolventinnen und Absolventen einer Schweizer Hochschule nach dem Abschluss sechs Monate zugelassen, um eine passende Stelle zu finden. Angestellt werden dürfen sie ohne die übliche Prüfung, ob eine geeignete Person aus der Schweiz oder der EU verfügbar war, sofern die Tätigkeit von hohem wissenschaftlichem oder wirtschaftlichem Interesse ist. Den Rest des Bewilligungsverfahrens erklären wir in unserem Ratgeber zu Arbeitsbewilligungen für Entwickler aus Nicht-EU-Staaten.
Bootcamps und Quereinstieg
Ein Bootcamp gibt dir Fähigkeiten und ein Portfolio, aber keinen eidgenössischen Abschluss. Allein erfüllt es deshalb selten ein Inserat, das einen Abschluss nennt. Das Bildungsschema ICT des SDBB (das SDBB betreibt auch das offizielle Portal berufsberatung.ch) führt private Zertifikate wie CompTIA oder SIZ in einer eigenen Spalte, getrennt von den eidgenössischen Abschlüssen.
Was man leicht übersieht: Das Schweizer Recht lässt Erwachsene durch eine Hintertür zum echten Abschluss. Im Berufsbildungsgesetz (BBG) steht: «Die Zulassung zu Qualifikationsverfahren ist nicht vom Besuch bestimmter Bildungsgänge abhängig» (Art. 34 Abs. 2), und bei einer Lehre ist das Qualifikationsverfahren die Abschlussprüfung. Die Berufsbildungsverordnung (BBV) nennt die Bedingung: Hast du den Beruf ausserhalb eines geregelten Bildungsgangs gelernt, brauchst du für die Zulassung mindestens fünf Jahre Berufserfahrung (Art. 32). Du musst die Lehre also nicht gemacht haben, um ihre Abschlussprüfung abzulegen.
Für den Informatiker EFZ gibt es inzwischen einen zweiten Weg. Das Verzeichnis des SBFI nennt für diesen Beruf ein Validierungsverfahren, gültig seit dem 22. August 2025, in dem du belegst, was du schon kannst, statt die ganze Prüfung abzulegen. Laut berufsberatung.ch brauchst du mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, davon zwei bis vier im Zielberuf, und für das Dossier rund 250 Stunden. Der Zugang zum Dossier-Tool kostet CHF 90, und der Kanton, der das Verfahren durchführt, übernimmt die Kosten meist ganz oder teilweise. Frag bei der Fachstelle Berufsabschluss für Erwachsene deines Wohnkantons nach, ob sie das Verfahren für Informatik anbietet. Wenn nicht, kannst du das Verfahren eines anderen Kantons nutzen. In der Deutschschweiz schreibst du das Dossier auf Deutsch.
Halte in der Zwischenzeit Ausschau nach Arbeitgebern, die offen sagen, dass sie Quereinsteiger einstellen. In unserer Stichprobe taten das zwei. Die Softwarefirma greenSys in Hägendorf schrieb in einem inzwischen abgelaufenen Inserat, man könne als Quereinsteiger kommen, frisch aus der Ausbildung oder aus einem verwandten Gebiet, und verlangte nur Grundkenntnisse in HTML, CSS, JavaScript, Git und SQL. Eine Genfer Treuhandfirma, die über eine Personalvermittlung einen Junior-Softwarearchitekten suchte, schrieb «Votre potentiel et vos réalisations comptent davantage que votre diplôme»: Potenzial und Leistungen zählen mehr als das Diplom. Ein Portfolio oder ein GitHub-Profil war ausdrücklich willkommen.
Was Junior-Inserate wirklich verlangen
Wir haben Mitte Oktober 2026 jedes Inserat mit «Junior» im Titel auf unserem Portal gelesen, Duplikate zusammengeführt und eine Forschungsstelle weggelassen. Übrig blieben 16 Inserate, und das Muster ist klar: Sprache und ein bestimmter Abschluss sind die zwei grossen Filter, und «Junior» im Titel heisst nicht immer Einsteiger.

An erster Stelle stand die Sprache. Zehn der 16 Inserate verlangten Deutsch oder Französisch, und die meisten nannten ein Niveau: Deutsch auf mindestens C1-Niveau bei Digitec Galaxus, B2 bei der Aussenwerbefirma APG|SGA in Zürich, «verhandlungssichere Deutschkenntnisse» für eine Frontend-Stelle in Bern. Selbst die Blockchain-Firma Blockstream, die auf Englisch und mit Lugano als Arbeitsort ausschrieb, setzte Schweizerdeutsch und Deutsch voraus. Beide Genfer Inserate, die eine Sprache nannten, verlangten Französisch. Nur zwei Inserate verlangten Englisch und sonst nichts, und beide wollten mehr, als ein Einsteiger mitbringt: Eine Privatbank in Zürich setzte ein Zertifikat für ihre Kernbankensoftware voraus, und eine Zürcher Telekomfirma wollte zwei Jahre PHP-Erfahrung.
Bei der Erfahrung führt das Wort «Junior» am stärksten in die Irre. Vier der 16 Inserate verlangten zwei Jahre oder mehr. Blockstream setzte für den Junior Solutions Architect fünf bis zehn Jahre in Lösungsarchitektur oder einem verwandten Gebiet voraus. Ein Zürcher Drohnenhersteller wollte für seine Junior-Stelle drei Jahre Full-Stack-Erfahrung, und Appnity verlangte für eine Junior-Entwicklerstelle zu 50 Prozent in Basel «mehrjährige Berufserfahrung». Lies die Anforderungen, nicht den Titel: Ein solches Inserat richtet sich an jemanden mit einigen Jahren Erfahrung.
Acht Inserate verlangten einen Abschluss von der ETH, einer Universität, einer FH oder einer HF, drei davon mit dem Zusatz «oder gleichwertig». Nur eines, Stutz Medien, nannte die Lehre selbst als ausreichend: das EFZ in Applikationsentwicklung oder Mediamatiker/in mit Entwicklungsschwerpunkt, alternativ HF oder FH. Ein Inserat, das nur Hochschul- oder HF-Abschlüsse nennt, nimmt vielleicht trotzdem jemanden mit Lehre. Steht dort «oder gleichwertig», kostet es dich nichts, im Motivationsschreiben in einem Satz zu erklären, wie dein EFZ oder dein Bootcamp samt Projekten diese Anforderung erfüllt.
Welcher Weg zu dir passt und wie es weitergeht
Wähle den Weg danach, wo du heute stehst, nicht nach dem, der am meisten Prestige verspricht. Bist du am Ende der obligatorischen Schule, gibt dir die Lehre ein eidgenössisches Diplom und bezahlte Betriebserfahrung, die schulische IMS legt die Berufsmaturität dazu, und mit dieser bleibt dir die FH offen. Hast du die gymnasiale Matur, bringt dich ein Jahr Arbeit in der Informatik oder ein Praktikum an die FH. Für die Universität brauchst du keinen Zusatzschritt. Arbeitest du schon mit EFZ in der Informatik, sind HF oder Fachausweis die nächste Stufe. Wechselst du den Beruf, bringen dich Bootcamp und Portfolio zu den Inseraten, die dich willkommen heissen, und der Weg für Erwachsene mit fünf Jahren Berufserfahrung später zum EFZ.
Egal welcher Weg, die praktischen Punkte sind dieselben. Bewirb dich dort, wo «Junior» auch in den Anforderungen null bis zwei Jahre bedeutet, nicht nur im Titel. Fehlt dir Deutsch oder Französisch, konzentrier dich auf Inserate, die Englisch verlangen, und auf Städte, in denen man deine Sprache spricht. Bewirbst du dich auf Englisch, schreib die englische Bezeichnung deines Abschlusses in den Lebenslauf, und verlinke ein oder zwei Projekte, über die du im Detail reden kannst. Bevor du unterschreibst, vergleich das Angebot mit unserem Ratgeber zu Entwicklerlöhnen in der Schweiz, und bereite dich mit unserem Ratgeber zu Tech-Interviews in der Schweiz auf die technischen Runden vor.
Wenn du so weit bist, starte mit den aktuellen Inseraten für Lehrstellen und Praktika, oder schau dir die Software-Engineering-Jobs in Zürich an.
Häufige Fragen
- Brauche ich Deutsch für einen Job als Junior-Entwickler in der Schweiz?
- Nicht immer, aber beim Einstieg hilft es sehr. In unserer Stichprobe von 16 Junior-Inseraten verlangten zehn Deutsch oder Französisch, oft mit einem Niveau wie B2 oder C1. Die zwei Inserate, die nur Englisch verlangten, wollten mehr als Einsteigerwissen: im einen Fall ein Zertifikat für eine Kernbankensoftware, im anderen zwei Jahre PHP.
- Wie viel verdient man in der Informatiklehre?
- Das Berufsberatungsportal berufsberatung.ch nennt für die Lehre als Informatiker/in EFZ empfohlene Löhne von CHF 550 bis 700 im ersten Lehrjahr, steigend auf CHF 1’250 bis 1’500 im vierten. Die Einheit nennt das Portal nicht, aber der Lehrlingslohn ist in der Schweiz ein Monatslohn: Der Kanton Luzern zum Beispiel zahlt seinen eigenen EFZ-Lernenden im ersten Lehrjahr CHF 970 im Monat. Einen gesetzlichen Mindestlohn gibt es nicht. Die meisten Betriebe halten sich an die Empfehlungen der Berufsverbände, und der Betrag steht im Lehrvertrag.
- Kann ich als Junior-Entwickler Teilzeit arbeiten?
- Ja, solche Stellen sind aber seltener. In unserer Stichprobe waren eine Junior-Stelle zu 50 Prozent in Basel und eine Junior-Stelle in der Beratung zu 40 bis 60 Prozent in Bern, die sich an Masterstudierende richtete. Digitec Galaxus schrieb in beiden Junior-Inseraten, dass jede Position auch im 80-Prozent-Pensum möglich ist.
- Wie heisst Informatiker EFZ auf Englisch im Lebenslauf?
- Halte dich an die Empfehlung des Bundes. Das Berufsverzeichnis des SBFI nennt als englische Bezeichnung für Informatiker/in EFZ «Information Technologist, Federal Diploma of Vocational Education and Training». Ergänze die Fachrichtung, also application development oder platform development, damit jemand im Ausland weiss, was du gelernt hast.
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